Heute ging es wieder früh weiter. Es fühlte sich ein bisschen wie „Wir müssen ja…“ an, so toll waren das Hotel mit Blick über die Bucht und die Stadt Santander, beides lud zum Verweilen ein.
Um eine Großstadt (ca. 200.000 EW) zu Fuß zu verlassen vergeht schon eine Weile auf Gehwehen längst Strassen – dennoch gab es wieder Natur und die eine oder andere Begegnung. Auch unangenehme Steigungen durften nicht fehlen – wobei wir sie gern vermisst hätten.
Gestern Abend hatte uns ein wanderndes Paar aus Barcelona auf unseren Zielort eingestimmt und in höchsten Tönen geschwärmt – sie hatten nicht übertrieben.
Santillana del Mar – die Stadt der 3 Lügen – denn sie ist weder heilig noch flach und hat kein Meer (kantabrische Redensart) – ist wie aus der Zeit gefallen. Man erwartet den Ochsenkarren und die Adelskutsche ebensonwie Mönche im Gewand.
Kleine Läden mit lokalen Spezialitäten wechseln sicht ab mit Handwerkern, die Leder vor Ort verarbeiten und Restaurants mit kantabrischer Küche. Auch eine grosse Anzahl kleiner spezialisierter Museen fehlt nicht. Für historisch Interessierte ist diese Stadt ein Muß!



















