09. Etappe Camino del Norte – Laredo => Güemes

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Heute starteten wir völlig entspannt in den Tag – der Wecker klingelte erst 09:30 Uhr und wir konnten vom Balkon schon Wanderer sehen, denen wir gestern begegneten. Immerhin hatten wir die knapp 4 km gestern schon auf dem Zettel, die unsere „Kollegen“ heute laufen mussten. Wir hatten also „alle Zeit der Welt“ beim Frühstücksbuffet, denn die heutige Etappe war entspannt angelegt und wir nahmen uns einfach die Zeit.

So kamen wir mit aufkommendem Sonnenschein über einen klassischen Strandzugang an die Fähre und konnten die Überfahrt genießen. Santoña entpuppte sich als lebhafter Urlaubsort, der mit seinen vielen Cafes am Abend sicher Spaß gemacht hätte.

Wir folgten weiter der Camino-Ausschilderung und kleine verträumte Orte sowie tolle Aussichten lagen auf unserer Strecke. Doch Vorsicht – nicht alles, auf dem Camino steht, ist ein Pilgerweg. Camino ist eben der „Weg“ … 😉

Dass die Einheimischen sich auch ohne kommerzielle Interessen für das Pilgern engagieren zeigte eine fast 4 m hohe Metallfigur in einem Vorgarten, die uns den weiteren Weg wies.

Nach einer kleinen Stärkung aus unserem Gepäck erreichten wir Güemes, das etwas verschlafen wirkte. Vielleicht ändert sich das ja mit dem Start der beiden lokalen Restaurants um 20:00? Unsere Unterkunft ist ein tolles Objekt, für Pilger perfekt mit einem Gemeinschaftsraum, der zur Erholung, Entspannung und Kommunikation einlädt. Die lokale Kirche stand zwar offen – auch das Büro des Priesters – jedoch war weit und breit niemand da, der uns mit einem ausgefallenen Stempel versorgen konnte. Vielleicht schaffen wir das ja morgen früh.

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