08. Etappe Camino del Norte – Castro Uridales => Laredo

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Nach einer kurzen Nacht startete unser Tag im Cafe Nicky genau vor der Hoteltür. Das nun aufkommende Problem war eine Navigation in 2 m breiten Gassen, deren Häuser 4 Stockwerke haben – also gab es Probleme mit dem GPS und wir irrten 10 min im Kreis umher, bevor der Kurs Richtung Santiago stimmte.

Das Wetter passte, es war trocken und nicht zu warm. Auf den ersten ca. 20 km ging es trotz einiger spannender Steigungen gut voran und konnten die Biskaya genießen. Dann mussten wir einem Flusslauf landeinwärts folgen, die nächste Brücke war erst in der Ferne zu sehen. Kurz vor der Brücke zweigte der berühmte gelbe Pfeil links ab auf den historischen Camino – den wir nun beschritten.

Was nun kam war (wieder mal) harte Arbeit für tolle Ausblicke und Erlebnisse. Die Wege sahen vor 800 Jahren sicher nicht viel anders aus, 2-Haus-Orte und verfallene Gehöfte inklusive.

Kurz vor dem Ziel Laredo verlangte uns der Weg noch einmal alles ab bis wir an das Stadttor klopfen konnten.

Die süße kleine Altstadt hinter uns lassend gab es dann noch 3,5 km Promenade bis zu unserem Hotel – quasi am anderen Ende der Stadt. Ausgesucht hatte ich es für den kurzen Weg zur Fähre morgen früh, dennoch ärgerte der immer länger werdende Weg nach schon 33 km …

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