27. Etappe Camino del Norte – Sobrado dos Monxes => A Breda/O Pino

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Sonne satt – der Tag fing gut an und wir freuten uns aufs Wandern. Das Frühstück gab es heute in der gegenüber liegenden Bar, in der wir gestern schon Paella gegessen hatten. Die Pilgerschar der umliegenden Unterkünfte traf sich heute Morgen hier, man kam mit dem Grüßen nicht hinterher. Freundlichkeit gegenüber dem Personal zahlt sich übrigens aus, der frisch gepresste Orangensaft war ein „bisschen“ größer….

Wir ließen uns beim Frühstück mal richtig Zeit, „die üblichen Verdächtigen“ hatten es wohl eilig zur nächsten Herberge. So starteten wir allein. Durch mehrere Kreuzungen mit gelben Pfeilen trennen sich sicher die Wege. So war Google wieder unser bester Freund und steuerte direkt auf unsere Herberge zu.

Auf dem Weg dahin gab es erstmals so richtig blauen Himmel mit ein paar weißen Wolken – das mussten wir mitten  auf einer großen Wiese einfach mal genießen – auch wenn es so kurz vor unserer Unterkunft war. Wir haben uns dabei die Frage gestellt: Wann haben wir das zum letzten Mal gemacht? Die kleinen Dinge des Lebens werden schlicht vergessen und man vermisst es vielleicht nicht einmal. Der Camino bringt viele kleine Momente, die das künftige Sein beeinflussen werden.

Wir hatten heute eine Kombination aus weniger wilden Wegen, die dennoch viel Natur boten und einsamen Straßen, auf denen alle halbe Stunde mal ein Auto kam. Das war wie ein „Privatweg“ absolut entspannt und zielführend.

PS.: Wir haben nach dem Frühstück tatsächlich nur einen Pilger auf der Strecke getroffen – so variabel ist es hier mit den Wegen. In unserer Unterkunft sind wohl ein paar mehr – wir haben noch nicht alle vollgequatscht, denn die chillen auf der Liegewiese am Pool.

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