Heute startete der Tag wieder mit „Schwarzis Wander-Wetter“. Wir waren froh, dass wir die Schuhe gestern noch von der Terrasse ins Zimmer geholt hatten. Dann wäre die mitreisene Motivation wahrscheinlich überhaupt nicht mehr auffindbar gewesen. Dennoch – der Blick aus dem Frühstücksraum war toll.
Der bunte Wegweiser, den wir fanden, zeigte uns mal wieder, wie weit entfernt die Heimat ist.
Auf dem weiteren Weg gab es viel spanische Landwirtschaft zu sehen. Füchse scheint es hier übrigens nicht zu geben – die Hühner sind überall recht frei unterwegs.
Nach einer Reihe von verschlossenen Kirchen fanden wir endlich eine offene Tür – jedoch keine Menschenseele und auch keinen Stempel für das Büchlein. Das schafften wir dann endlich ein paar Orte weiter.
An vielen Orten am Camino stehen Bänke oder richtige kleine Rastplätze mit Tischen und Abfallbehältern. Da ist also vorgesorgt. An den Bachläufen sind immer wieder ursprüngliche Waschhäuser zu finden, eine lustige Vorstellung, dort mit der eigenen Wäsche zu stehen.
Asturiens Grenze zu Galizien ist schon zum Greifen nah als wir unsere Unterkunft erreichen. Es ist eine waschechte Pilgerherberge – und anscheinend die Partylocation im Ort. Der Hof voll mit Leuten aus dem Ort, eine Mädelsgruppe beim Karaoke, die Stimmung ist gut.
Da wir heute keine Lust mehr auf Laufen haben heisst es nun Warten auf das Abendessen ab 20:00 Uhr.





























