12. Etappe Camino del Norte – Santillana del Mar => Comillas

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Nach einer Nacht in historischen Gemäuern und einem umfangreichen Frühstück starteten wir unsere 12. Etappe und konnten dabei das verschlafene Santillana noch einmal bewundern.

Mit uns starteten schon einige andere Wanderer in den Tag und offensichtlich genossen alle die Ruhe in der Natur. Auf den ersten Kilometern – es ging eine steile Strasse hinab – haben wir heute etwas wichtiges gelernt: Wenn man im Zickzack hinuntergeht ist es viel entspannter für die Knie und Füsse. Auch vermeidet man so, dass man ins Laufen oder Stolpern kommt. Coole Sache – von einem niederländischen Ideengeber!

Zurück am Meer ging der Weg dieses Mal direkt durch eine Badebucht, mit echtem Strandsand-Weg. Da war Vorsicht geboten, um nicht da schon die Schuhe auskippen zu müssen.

Hier trafen wir auch eine Mitwanderin aus Schweden wieder, die uns schon vorgestern eine Strecke lang begleitete. So konnten wir uns dieses Mal in Ruhe über den Camino austauschen bis ein steiler Aufstieg uns trennte. Doch wir sollten uns wiedersehen und gemeinsam in Comillas „landen“, denn es führen viele Wege Richtung Santiago. Auf diesem Wegstück fanden wir eine ganz kleine Kirche, die tatsächlich geöffnet hatte und wir einen tollen Stempel als Erinnerung in unsere Büchlein drücken konnten. Ausserhalb der Messen sind die Kirchen hier wohl geschlossen.

Kurz vor Comillas trafen wir uns dann wieder und liefen bis zum Markt zusammen, ein kleines Foto-Shooting war natürlich klar …

Was uns an diesem Tag aufgefallen ist: Im Waschsalon und meist im gleichen Restaurant treffen sich die Pilger. In Beidem sahen wir unseren Niederländer wieder und auch die beiden Neuseeländer waren da und auf einen kleinen Schwatz am Start.

Die multinationale „Wander- und Pilger-Truppe“ ist schon ein Phänomen und bis auf körperliche Erschöpfung sind alle gut drauf.

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