Heute fing der Tag einfach gut an, das Hotel war toll, das Bett bequem und die Sonne hatte sich endlich die Ehre gegeben. Ein letzter Blick von unserem Balkon auf den ersten Berg (ursprünglich sollte das witzig sein ….) und ab zum Frühstück in eine kleine süße Bar.
So gestärkt die Navigation gestartet und los ging es – wie erwartet in die Berge. Dass es gleich 1000% waren, die wir abrufen mussten – da schütttelt man sich hinterher noch. Irgendwann, es waren schon die ersten Bilder über der Stadt geknipst, fiel auf, dass das Tracking noch nicht lief. So fehlen uns heute ca. 3 km und 350-400 Höhenmeter. Doch das sollte nicht wirklich ins Gewicht fallen.
Die baskische Natur hatte wieder viel zu bieten und forderte dafür ihren Tribut. Die erste Schnappatmung setzte bereits ein, als der letzte Ausblick auf Bakio und Gatzelugatxe uns erfreute. Gatztelugatxe – übrigens so wie man das auf baskisch spricht ….. 🤣
Für die unberührte Natur, die wir geniessen durften, wünschen wir uns ein ewiges Bestehen um noch Vielen Freude zu bereiten. Die Wanderwege dahin sind sicher ein guter Schutz, würden in Deutschland jedoch kaum diese Kennzeichnung verdienen. Oft waren 2 Bäume oder 2 Felsen bemalt, es könnte ja mal einer umkippen, wegspülen oder auf der „falschen“ Seite liegen. Damit klappte die Orientierung immer gut, die aufkommende Erschöpfung läßt uns auf weniger anspruchsvolle Etappen hoffen.
Die Unterkunft wurde schnell gefunden und nach der ersten Dusche der nächste Waschsalon und der gegenüberliegene Supermarkt „aufs Korn genommen“. Gleich geht es auf Futtersuche und für den Restabend stehen Oliven mit Anchovis bereit.




















