Ultramarsch – der Name ist einfach Programm!
Wenn das frühe Aufstehen nicht wäre – wir mussten schon 04:00 aus den Betten um 07:00 Uhr am Start in Ahlbeck zu sein. Das hält die „wanderwütigen“ Schwarzis jedoch nicht auf und so ging es pünktlich 08:00 Uhr an der Seebrücke los.
Die Küste gen Norden kamen schon die ersten Steigungen, so dass wir das Auf und Ab am Hochufer „genießen“ konnten.
Die Sonne meinte es gut mit uns und die letzten Wolken verzogen sich, die Temperaturen stiegen leicht an und so wurde es bestes Wanderwetter.
Dann kam der erste VP (Verpflegungspunkt) – wie immer beim Ultra eine tolle Auswahl an selbstgebackenen Kuchen und Pizzen – das Team übertrifft sich jedes Mal aufs Neue.
Weiter ging es am Achterwasser und wir konnten den Frühliung genießen – sogar für eine Getränkestation mit verschiedenen alkoholfreien Getränken wie Bier, Alster und Energy war zwischendurch gesorgt – das ist einfach Ultra!
Am 2. VP gab es heiße Würstchen und Fischbrötchen – so gestärkt ging es auf die letzte Etappe.
Bei km 50 kam ein langer sandiger Anstieg, der eine oder andere leise Fluch war zu hören, doch es sollte noch besser werden.
Bei km 52 folgten wir der Route nach rechts und standen quasi vor einer Wand – das konnte doch nicht deren Ernst sein?
Mein persönlicher Endgegner – absolut! Auf dem Gipfel angekommen musste ich mir erst einmal eine kurze Pause und mehr als nur einen großen Schluck Wasser gönnen bevor wir den Abstieg begannen – der nicht viel einfacher war.
Beim anschließenden 3-km-„Auslaufen“ bis zum Ziel normalisierte sich die Atmung wieder und so gab es beim Zielfoto wieder freundliche Gesichter.
In einem Satz – der Ultra machte seinem Namen wieder alle Ehre!
PS.: Es ging mir nicht schlecht (auch wenn es so aussieht), ich hatte auf den Weg zu achten. 😉
