23. Etappe Camino del Norte – Castropol/Figueras => Mondoñedo

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Heute startete der Tag pünktlich 7:00 – also wie man das Sonntags so macht… 😉 Nein – Spaß beiseite – die Wochentage sind uns eigentlich egal. Eigentlich, weil die Supermärkte Sonntags geschlossen haben – so wie viele Restaurants am Montag und Dienstag.

Nach dem Frühstück wurden wir per Handschlag verabschiedet und weiter ging es Richtung Galizien. Das erreichten wir nach Überquerung der Brücke (600 m) über den Eo mit der Stadt Ribadeo. Ausser für ein paar Fotos an der Brücke hielten wir uns hier allerdings nicht lange auf, da die Etappe zu den längsten unserer Planung gehörte. So haben wir heute einige Streckenabschnitte durch Wald und Natur dem Asphalt geopfert und mit Speed Strecke gemacht.

Das Wetter am Morgen war nach dem Frühstück etwas grauer als beim Aufstehen, wurde im Laufe des Tages allerdings sonnig-warm. Da uns nach 3 Wochen outdoor mittlerweile das bisschen Sonne nicht mehr stört sondern freut haben wir sogar das Eincremen gespart. Die Bräune soll man doch wenigstens erahnen können nach den Tagen im Regenmantel. 🤭 Dies war übrigens auch das Ende der Küstenbilder auf unserem Camino de Santiago. Schade eigentlich…

Der tollen Ausschilderung mit Muscheln und Pfeilen folgend wurde es grün, bergig und traumhaft schön. Auch hier gab es tolle Ausblicke und einsame verlassene Höfe. Wir können uns tatsächlich für Bergwandern begeistern – eine doch etwas neue Erkenntnis. Immerhin schrecken uns selbst steile Anstiege nicht mehr wirklich.

Die Dichte der Pilger und Gelegenheitswanderer nahm zu und so haben wir uns an ein paar Begegnungen der letzten Tage erinnert. An einen kleinen älteren Herren, der den Nord-Camino schon 2 Mal gemeistert hat und unsere absolvierte Strecke in den 3 Wochen als „very strong“ lobte. Oder heute – bei einer kleinen Büchertauschbörse, wir hatten nach einem Stempel für den Wanderpass gefragt – wurden wir nach einem kurzen Gespräch spontan für morgen zum Frühstpck eingeladen. So verging die Zeit schnell und wir erreichten unser Ziel.

Scbnell einchecken, duschen und ab in die Stadt – eine Kathedrale wartete auf uns. Entgegen dem allwissenden Google war diese sogar geöffnet und per Audioguide konnten wir viel Spannendes über die fast 800 Jahre Geschichte erfahren. Schon mal in der Stadt ging es noch durch die kulinarische Welt Galiziens, insbesondere ein Kuchen stand auf dem Programm, den es nur hier gibt.

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