19. Etappe Camino del Norte – Avilés => Cudillero

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Nach der gestrigen Strecke hätten wir das kleine  Pensionszimmer gern noch ein paat Stunden weiter genutzt – jedoch stand wieder eine fordernde Etappe an und so ging es nach dem Frühstück los.

Noch war die Stadt leer und ruhig, das würde sich sicher bald ändern. Die Bauwerke, die Gassen mit den Arcaden unter dem ersten Stockwerk, das war schon sehenswert. Sicher tobt hier abends das Leben – dafür war unsere Pension gestern zu weit ausserhalb.

Auf unserer Strecke nordwestlich bergaufwärts konnten wir noch den einen oder anderen Blick über die Stadt erhaschen, auch aus der Perspektive waren die Randbereiche nicht so toll.

Kaum lagen die Vororte hinter uns (Achtung – gelbe Pfeile immer im Blick behalten und PARALLEL die Navigation) wurde es wieder grün und wir waren allein. Bis auf ein paar Radfahrer war die Pilgerschar heute tatsächlich übersichtlich. Vielleicht wurde ja verstärkt eine andere Route genutzt. Es zeigte sich auch bei uns mal wieder: Zu viele Navigationsapps bringen eher Stress als Hilfe und nur Google weiss alles. 🤭

Im tiefsten asturischen Dschungel gab es sogar Radlader beim Reparieren der Wege. Zu wenige Sitzgelegenheiten an passenden Stellen (Leitplanken gehen auch) und gefühlt endlose Anstiege in kleinsten Ortschaften machten uns das Leben heute schwer.

Als wir Cudillero erreichten war es auf den ersten Blick ein „lost place“, verfallene Häuser am Ortseingang und an der Strasse Richtung Hafen. Doch dann mauserte sich dass kleine Fischerdorf zu einem Touristen-Hotspot, mit Strassen voller Menschen und jeder Menge Cafés und Restaurants. Die Kulisse vom Hafen aus ist tatsächlich filmreif.

Durch Waschsalon und Supermarkt waren wir bestens bedient und konnten uns den kulinarischen Freuden widmen.

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