17. Etappe Camino del Norte – Villaviciosa => Gijón

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Heute war es gefühlt einfach kalt, zu Hause würde man „herbstlich“ sagen. Da wir nach dem Frühstück im zugehörigen Cafe noch mal in unser Zimmer wollten tauchte die eine Frage heute wieder auf: Warum bekommen Pilger die oberste Etage wenn es keinen Fahrstuhl gibt?

Unser Start war heute die Busstation in Villaviciosa, da wir eine Sightseeing-Route geplant hatten. Mit dabei die Mündung des Rio Villaviciosa, die wir am Vortag von den Bergen aus bewundert hatten. Weiterhin wollten wir nordöstlich Gijons einen Aussichtspunkt erkunden, von dem aus ein Küstenweg über die Playa bis vor unser Hotel führte. Die gewanderten Kilometer waren eher mehr und die Höhenmeter auch, also setzen wir die Strecke gleich. Immerhin hatten wir einen Zwischenteil auch auf dem offiziellen Weg, vorbei an dauerhaft geschlossenen Herbergen. 🫣

Wie es beim Wandern manchmal so ist, und das soll auf dem Jakobsweg besonders sein, stellt man sich die Frage nach dem Sinn des Lebens – im Allgemeinen und natürlich des eigenen. Daraus entstand ein  langes Gespräch, das noch kein Finale hatte. Mal sehen, was die nächsten Tage noch bringen.

Nach dem Aussichtspunkt, auf dem es fast stürmisch war (ich musste mein Hutband festziehen), kamen Sonne und Wärme, so dass wir Gijon bei bestem Wetter erreichten.

Einchecken, duschen, kurz aus dem Zimmer den Yachthafen bewundern und ab zum Einkauf – Getränke und Obst für morgen kaufen. Danach schurstracks in die Altstadt, mit Restaurantempfehlungen der Rezeption im Gepäck.

Nach dem Essen genossen wir endlich abends die Sonne und das Flair in 2 Cafés. Dann kam plötzlich so ein kleines Hüngerchen auf und da wir nur Oliven im Zimmer hatten wurde schnell noch eine Pizza „to go“ besorgt. So konnten wir den Sonnenuntergang auf italienisch geniessen.

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