14. Etappe Camino del Norte – Pesués => Llanes

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Nach der ersten Nacht in Einzelbetten – da muss ich mich wohl verbucht haben – hatten wir schon beim Frühstück einen Blick auf den heutigen Weg, mit dem wir Kantabrien hinter uns lassen sollten. Asturien steht jetzt auf den Schildern.

Auf den ersten 5-6 km trafen wir keine Santiago-Pilger, jedoch eine Reihe von Wanderern und auf einem Berggipfel Kletterer in einem Hochseilgarten. Das sollte sich jedoch bald ändern, da im einen oder anderen Cafe „bekannte Gesichter“ frühstückten.

Die Küstenstrecke war heute eine der schönsten bisher, mit wilden Kletterpassagen, die wir dann doch lieber umgangen sind. Da viele der Wiesen auf den Küstenfelsen mit Rinderherden genutzt werden und wir über Tore ein-/ausgehen ist es manchmal schon spannend, was hinter der nächsten Ecke wartet. So konnten wir kurz vor Llanes 2 Kühe auf der Strasse sehen, der sehr massive Leitbulle wurde schon unruhig….

Die berühmten „Bufones“, die von den Wellen gespeisten Geysire, konnten wir leider nicht bewundern – es war gerade Ebbe in der Biskaya.

Neben „unserer Schwedin“ über einen Teil der letzten Kilometer gab es heute mal eine deutschsprachige Begleitung für einen Streckenabschnitt – aus Österreich. Ihn trafen wir in der Stadt und auch im Waschsalon wieder. Manchmal ist die Welt doch klein.

Llanes ist ein kleines süsses Küstenstädtchen, das nicht völlig überlaufen wirkt, dennoch lebhaft und mit viel Flair.

PS.: Heute schafften wir es endlich wieder (seit Donostia), die Füsse abends ins Wasser zu stellen.

Der Übergang über eine 40m-Schlucht – abgelehnt!

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